Verein zur Förderung der angewandten Gerontologie e.V. (VFG)

Aktuelles

„Die Generation 65+ in Deutschland“

Das Statistische Bundesamt hat aus verschiedenen Quellen Daten zusammengetragen, um „ein umfassendes Bild zu den Lebenswelten älterer Menschen“ zu erstellen. Die Ende Juli 2015 vorgestellte 46-seitige Broschüre gibt einen aktuellen Überblick zu demographischen Grunddaten und den Themen Erwerbsbeteiligung und finanzielle Situation, Armut und soziale Ausgrenzung, Sozialleistungen, Gesundheit, Lebenslanges Lernen, Nutzung neuer Medien, Pflegebedürftigkeit.
Mehr dazu unter
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2015/generation65/generation65_pk.html;jsessionid=CD7F4F2C1151F12D768FBB8B3BF78C4F.cae3
 

Europäische Kommission veröffentlicht den Altersbericht 2015

Ö
konomische und monetäre Perspektiven für die 28 EU-Staaten für die Jahre 2013 - 2060:
In den kommenden Jahrzehnten wird die europäische Bevölkerung zunehmend “grauer” werden, da die Menschen länger leben und weniger Kinder haben. Der demographische Trend bedeutet auch, dass der Anteil der Arbeitnehmer, die für die Renten aufkommen, sich halbieren wird von vier Berufstätigen pro Rentner auf zwei im Jahre 2060. Der Altersbericht 2015 beleuchtet die ökonomischen, monetären und sozialen Herausforderungen, denen sich Politiker daher in Zukunft stellen müssen. Die langfristigen Prognosen zeigen Zeitraum und Ausmaß der zu erwartenden Herausforderungen.
Der Bericht steht in englischer Sprache zum Download bereit, außerdem gibt es umfangreiche Datentabellen auf Excel-Basis:
http://ec.europa.eu/economy_finance/publications/european_economy/2015/ee3_en.htm
 

Neu: eine interaktive Bevölkerungspyramide

Mit Hilfe der animierten Bevölkerungspyramide des Statistischen Bundesamtes lässt sich die Veränderung des Aufbaus der Bevölkerung in Deutschland nach Alter und Geschlecht im Zeitraum zwischen 1950 und 2060 verfolgen. Mit dieser interaktiven Anwendung kann man die Entwicklung  eines bestimmten Geburtsjahrgangs – zum Beispiel des eigenen Jahrgangs - beobachten. Es wird der Anteil verschiedener Altersgruppen an der Gesamtbevölkerung angezeigt.
Diese Anwendung basiert auf den neuesten Ergebnissen der 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung für Deutschland. Diese beinhaltet vier ausgewählte Varianten mit unterschiedlichen Annahmen zur künftigen Bevölkerungsentwicklung. Somit lässt sich verfolgen, wie sich der Altersaufbau beispielsweise durch eine stärkere Zuwanderung und/oder eine steigende Geburtenhäufigkeit verändern würde.
https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/
 

Berliner Altersstudie II:
65- bis 89-Jährige heute geistig fitter als die Gleichaltrigen vor 20 Jahren

Die geistige Leistungsfähigkeit bleibt im Alter länger erhalten als noch vor 20 Jahren. Die Forscher mehrerer Berliner Forschungseinrichtungen nutzten die Daten von 708 über 60-jährigen Berlinern, die im Rahmen der „Berliner Altersstudie II“ auf ihre geistige Leistungsfähigkeit getestet und nach ihrem Wohlbefinden befragt wurden. Diese verglichen sie mit den Daten der Vorgängerstudie aus den frühen 1990er Jahren und identifizierten 161 „statistische Zwillingspaare“, weitestgehend bestehend aus jeweils einer Person desselben Geschlechts aus jeder der beiden Studien, die einander in Alter und Bildung möglichst ähnlich sind. Zusätzlich sind Faktoren wie medizinisch-diagnostizierte Krankheiten bei der Auswertung berücksichtigt worden. Das Durchschnittsalter dieser Vergleichspaare lag bei 75 Jahren (die jüngste Person war 65 Jahre und die älteste 89 Jahre alt). Zur Kontrolle der Vergleichbarkeit berücksichtigen die Forscher zudem Informationen aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP), das seit über 30 Jahren repräsentative Daten über die Bevölkerung in Deutschland erhebt.
Die heute 65- bis 89-Jährigen sind demnach im Durchschnitt geistig erheblich fitter als die Gleichaltrigen vor 20 Jahren. Zugleich zeichnen sie sich durch höheres Wohlbefinden aus und sind insgesamt zufriedener mit ihrem Leben. Die Wissenschaftler bringen die Gewinne mit soziokulturellen Faktoren wie dem Bildungsniveau in Verbindung. Zum gesteigerten Wohlbefinden tragen zudem, so vermuten die Forscher, auch die bessere körperliche Fitness und die damit verbundene höhere Selbstständigkeit im Alter bei. Nach einem Zuwachs an guten Lebensjahren sei jedoch nach wie vor mit einem schnellen und deutlichen Nachlassen der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens am Lebensende zu rechnen.
Quelle: https://www.base2.mpg.de
 

2015 – die Lebenserwartung von 60-Jährigen

Pressemitteilungen zur Lebenserwartung folgen in der Regel den sog. Periodensterbetafeln, die das momentane Sterbeverhalten in allen Altersgruppen abbilden. Genauer sind sog. Kohortensterbetafeln, die das tatsächliche Überleben von einzelnen Geburtsjahrgängen dokumentieren und ihre weiteren Überlebenswahrscheinlichkeiten berechnen. In diesem Jahr schließen die Angehörigen des Geburtsjahrgangs 1955 ihr sechzigstes Lebensjahr ab. Dies haben dann 89,4 % der Frauen und 82,8 % der Männer dieses Jahrgangs erreicht und im Durchschnitt noch weitere 26,3 und 21,8 Jahre zu leben. Mehr dazu unter www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Bevoelkerung/Bevoelkerungsbewegung/Generationssterbetafeln5126101119004.pdf?__blob=publicationFile
 

Aktuelle Studie zu Hundertjährigen

Zentrales Ziel der "Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie" ist die Untersuchung der Herausforderungen, die ein Leben mit 100 Jahren kennzeichnen. Die regionale Studie gibt Aufschluss über den Gesundheitszustand und die Lebensqualität von Männer und Frauen der Geburtsjahrgänge 1910/1911, die so alt geworden sind. Bereits vor 10 Jahren ist eine Untersuchung zu den Hundertjährigen der Geburtsjahrgänge 1910/1911 erschienen. Diesmal wird vor allem nach den sozialpsychologischen Faktoren und Stärken gefragt, die den Hundertjährigen bei ihrer Alltagsbewältigung helfen.  Mehr dazu unter http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/51275.asp
 

Konferenz zum Siebten Altenbericht und Zweiten Engagementbericht

Mehr als 300 Fachleute aus Politik und Verwaltung, lokalen Organisationen, Einrichtungen und Netzwerken informierten sich am 24. November 2014 in Berlin über die Diskussionen bei der Erstellung des Siebten Altenberichts und des Zweiten Engagementberichts unter dem Konferenztitel  „Die Vielfalt gestalten! Senioren und engagementpolitische Herausforderungen vor Ort“. Veranstalter war das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
Der Siebte Altenbericht zum Thema „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“ und der Zweite Engagementbericht „Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement: Der Beitrag des Engagements zur lokalen Entwicklung“ werden voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2015 veröffentlicht werden. Mehr zur Konferenz unter http://www.konferenz-altern-engagement.de/
Weitere Informationen zum Siebten Altenbericht unter: https://www.siebter-altenbericht.de und zum Zweiten Engagementbericht unter: http://www.zweiterengagementbericht.de/
 

Resümee des Projektebüros „Dialog der Generationen“

Die Dokumentation der Arbeit des Projektebüros „Dialog der Generationen“ zeigt eindrucksvoll, wie mit Kreativität und Pioniergeist seit Mitte der 1990er Jahre ein beispielhaftes und innovatives Netzwerk für den Austausch von Projekten, Ideen und Erfahrungen entwickelt wurde. Damals steckte die Idee, generationsverbindende Projekte ins Leben zu rufen, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, noch in den Kinderschuhen. Leider wird das Projektebüro nun nicht mehr vom Bund gefördert. Mehr zum Resümee unter http://www.generationendialog.de/_uploadfiles/file/Dialog%20der%20generationen%20final%20light.pdf
 

[VFG - Home] [Verein] [Publikationen] [Projekte] [Links] [Impressum]